GV VMC Fisibach 2016

Grosses Jubiläum und neuer Vorstand

FISIBACH (ps) – Der ortsansässige Veloclub hat GV abgehalten. Dabei wurden 4 Mitglieder für je 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Zudem wurde der Vorstand wieder komplettiert.

Gleich 2 Höhepunkte und das zum Jahresbeginn! Der VMC Fisibach hat seine 96. GV unter Leitung des Vizepräsidenten Stefan Zimmermann durchgeführt. Die Vereinsgeschäfte konnten zügig erledigt werden und der Jahresbericht liess das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren. Gespannt erwartete man das Traktandum Wahlen.

Da im Vorfeld bekannt wurde, dass 2 Vorstandsmitglieder ihren Rücktritt einreichten, war die Frage im Raum, wie es nun weitergehen würde, war der Verein doch schon länger ohne Präsident unterwegs.

Neue Vorstandszusammensetzung

Beat Schütz hatte die Ehre die Wahlen als Tagespräsident durchzuführen. Im Vorfeld haben sich die beiden Ehrenmitglieder Hanspeter Schütz (Kassier) und Mario Cavadini (Aktuar) entschlossen etwas kürzer zu treten und und Ihren Rücktritt aus dem Vorstand bekanntgegeben. Dem Aufruf des Vorstands folgten 2 Mitglieder und liessen sich zur Wahl aufstellen. Wie in vielen Vereinen rundherum üblich, gab es auch beim VMC keine Kampfwahl. Im Gegenteil, man war froh, die austretenden Mitglieder wieder ersetzen zu können. Alle Vorstandsmitglieder wurden somit mit Applaus bestätigt oder neu gewählt. Der Vorstand setzt sich neu folgendermassen zusammen:

Kassier Daniel Michel, Präsident Peter Sibold, Aktuar Andreas Blötz und Vizepräsident Stefan Zimmermann. Den offenen Posten des Fahrwartes werden sich die 4 untereinander aufteilen.

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200 Jahre Vereinsgeschichte

Nein, der Verein ist keine 200 Jahre alt, aber die vier geehrten Mitglieder, welche je sagenhafte 50 Jahre Aktiv dabei sind, haben wahrlich Geschichte geschrieben. Noch heute erzählen sie Geschichten von früher und manch einer staunt, was schon damals alles geleistet und auch gefestet wurde. Viele Stunden und Tage waren und sind sie für den VMC im Einsatz. Eine überdurchschnittliche Leistung, die nicht genug verdankt werden kann. Die Jubilare werden zum gemeinsamen Essen eingeladen und erhalten an diesem Abend ein gebührendes Erinnerungsgeschenk. Andreas Blötz dankte ihnen in würdigem Rahmen und wir alle hoffen, dass noch viele Jahre Vereinsgeschichte dazukommen werden.

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Josef Oblasser, Mario Cavadini, Franz Schneider und Hanspeter Schütz

Vereinsmeister

Alle Jahre wieder wird das aktivste Mitglied zum Vereinsmeister gekürt. Gespannt konnte man miträseln, wer dieses Jahr wohl das Rennen macht und den Pokal nach Hause nehmen kann. Die Namen wurden ab dem 10.Platz aufgerufen. Schnell war klar in welche Richtung es gehen würde. Mario Cavadini wurde klarer Sieger, hat er doch an den meisten Einsätzen teilgenommen und immer mitgeholfen, wenn Arbeit und helfen gefragt war. Sein Einsatz ist enorm und manch einer könnte sich bei ihm eine Scheibe abschneiden. Man erinnert sich, er ist seit 50 Jahren aktiv und Nimmermüde.

Jahresprogramm

Beim Jahresprogramm wurden verschiedene Anlässe besprochen. Höhepunkte sind dieses Jahr sicherlich eine 3 tägige Frankreich Reise, wo wir einen ehemaligen Präsidenten besuchen werden, sowie die Clubreise, welche uns dieses Jahr an den Neuenburgersee führen wird. Das ausführliche Jahresprogramm ist auf unserer Homepage www. VMC-Fisibach.ch einsehbar.

Nach einer kurzweiligen GV konnte Stefan Zimmermann die Versammlung schliessen und zum gemütlichen 2.Teil überleiten.

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Mostindientour 2016

Bei erstaundlichem schönem Wetter fuhren Beni, Peter S. und Betttina die Mostindinetour gemeinsam ab.

Die Strecke führte von Götighofen- Halden - Lanterswil zum Kontrollposten Märwil, dort konnte das erstemal Verpflegt werden. Weiter ging die Fahrt nach Märstetten um den Ottenberg nach Ennetaach und über Sommeri und Eganch nach Arbon, mit Blick aufe den Bodensee. Weiter fuhren wir über Watt und Zihlschalcht wieder zum Ausgangspunkt nach Götighofen.

Super schöne organisierte Tour. Meist Nebenstrassen und viel auf Anhöhen, zwischen unmengen an Apfelplantagen hindurch. Leider war die "Blust" schon vorbei.

Bei der Verpflegung gab es etwas zuwenig an Bananen dafür unmengen an Apfel und Apfelsaft......Aber eben, es heisst auch Mostindientour!!

Km: 104

Zeit: 4.20 Std

Hm: ca. 1150

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 Fast stahlblauer Himmel und mit Weitblick bis in die Berge...

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1. Halt Götighofen

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Noch schnell ein Photo und weiter geht die wilde Fahrt......

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Tour glücklich beendet.

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Impression mit blühenden Apfelbäumen...

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Brätlitour 2016

Die Wettervorhersagen waren nicht wirklich toll. Je nachdem welches Wetterapp man konsultierte, war es einigermassen ok oder zum im Bett bleiben. Wir entschieden uns für die ok Variante und starteten schon kurz nach 8 Uhr von Koblenz aus in Richtung Fisibach. Dort war der gemeinsame Treffpunkt und schon  bald fuhren alle zusammen wieder Richtung Wislikofen. Nachdem der erste Anstieg bewältigt war, ging die Fahrt bei angenehmen Temperaturen aber schon sehr bedecktem Himmel Richtung Lengnau, Tegerfelden, vorbei an etlichen Baustellen nach Döttingen. Vorbei an der Klingnauer Badi Richtung Koblenz. Manch einer dachte schon ans bräteln, aber das war noch nicht soweit. Kurz vor dem Zoll-Stau wurde über das Kraftwerk gefahren und Richtung Schlatt wurde es nochmal richtig steil.

Die schnelleren Fahrer hatten noch Glück, aber diejniegen die langsamer unterwegs waren, hat der Regen voll erwischt. Noch nicht mal ganz im Loorholz angekommen, war man schon nass. Wär man doch lieber im Bett geblieben?

Einige Fahrer, entschieden sich auf dem schnellsten Weg Richtung Hettenschwil, Leuggern nach Koblenz zu fahren. Es regnete derweil in Strömen und das Gefühl muss man wohl einmal erlebt haben, wenn es einem die Schuhe so langsam mit Wasser befüllt und nirgends wieder rausläuft!

Derweil der Resten der Gruppe es sich nicht nehmen lies und via Mandach nach Hottwil, Etzgen über Leibstadt die Runde komplett machte.

Es waren alle froh, als man zu Hause angekommen, zuerst einmal eine warme Dusche nehmen konnte.

Im Anschluss trafen auch die letzten Gäste zum gemütlichen Teil in Koblenz ein. Das Wetter, man glaubte es kaum, wurde immer sonniger, so dass man nicht ganz sicher war, ob man das mit dem Regen doch noch geträumt hat?. Es hatten sichtlich alle ihre Freude an der Radtour und dem gemütlichen Nachmittag. Ist es doch immer wieder schön, wenn man einen noch so kleinen Vereins-Anlass gemeinsam verbringen kann.

 

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VMC reist in den französischen Jura

FISIBACH (ps) Die Mitglieder des VMC gönnten sich ein verlängertes Wochenende um die Weiten des wunderschönen Jura zu erstrampeln. Doch plötzlich drohte die Gefahr von 10 kleinen Radlermeistern....

Am Freitag den 5.August begaben sich die Radsportfreunde des VMC Fisibach auf Reisen. Bereits um 7 Uhr in der Früh startete der vollbepackte Bus in Richtung Frankreich. Man war früh unterwegs, denn die Anreise dauerte beinahe einen halben Tag und schliesslich wollte man das Jura mit den Rädern und nicht mit dem Bus erkunden. Nachdem in der Nacht eine Kaltfront vorüberzog und flächendeckend Regen verteilte, blickte man voller Hoffnung Richtung Westen, wo sich die Sonne bereits teilweise zeigte.

Kurz nach Pontarlier, wo man die Räder auspacken wollte, verschlechterte sich das Wetter entgegen aller Hoffnungen und Erwartungen dermassen, dass man sich entschloss, bis zum vorgesehenen Mittagshalt im Bus zu Reisen. Eine gute Entscheidung! Denn unterwegs schüttete es dermassen, dass sich sogar die Scheibenwischer des Busses ob der vielen Arbeit beklagten.

Trotz dem Nichtstun war man hungrig geworden und freute sich auf einen feinen Zmittag, welcher in Salins les Bains trockenen Fusses eingenommen wurde. Dort begegneten wir auch unseren beiden Motorradfahrern, welche eine etwas längere Anreise in Angriff genommen hatten.

Kampf der Giganten

In der Zwischenzeit lachte ein klein wenig die Sonne und erstrahlte unsere Gemüter. Voller Tatendrang und Vorfreude packten alle die Räder aus und wollten losfahren. Aber daraus wurde vorerst noch nichts, denn erneut ergoss sich ein weiterer Wolkenbruch über die Region. Nach einer kurzen Zwangspause, pedalten alle etwas später, gemeinsam los.

Die Sonne kämpfte, zeigte sich immer wieder einmal und ging am Schluss sogar als Sieger hervor, so dass wir den grössten Teil der Strecke sogar trocken zurücklegen konnten.

Die Strassen und Naturgestalter hatten ihre Bauwerke wohl für die Radler gebaut. Man konnte die abwechslungsreiche Strecke und Naturschönheiten geniessen und bemerkte dabei kaum, dass das ständige rauf und runter doch sehr ermüdend war.

... und die Radlermeister

Jeder kennt wohl die Geschichte der 10 kleinen Jägermeister. So erging es beinahe auch den motivierten VMC-lern. 13 gingen am Morgen auf die Reise. 2 mit dem Motorrad. Da waren es noch 11.

Beim Verladen auf die Velos fuhren der Betreuer und der Chauffeur im Begleitbus voraus. Nun waren’s nur noch 9.

2 Softie Fahrer konnten dem horrenden Tempo der Gruppe nicht mehr folgen und liessen sich zurückfallen. Da waren’s nur noch 7.

Dann kam noch einer auf die Idee, unterwegs eine Glasscherbe aufzulesen, was der Luft im Schlauch überhaupt nicht gefiel und sich deshalb davon machte.... Da waren’s nur noch 6.

Nichts desto trotz kamen alle glücklich und wohlauf an unserem 1. Etappenziel in Saint Germain du Bois an. Dieser idyllische Flecken hatte nur 2 kleine Hotels, sodass man sich zum schlafen in zwei Gruppe aufteilen musste. Nach einem feinen gemeinsamen Nachtessen, stellte sich heraus, dass doch tatsächlich ein Sternekoch am Werke war.

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Tag der Sehenswürdigkeiten

Am folgenden Samstag startete die Gruppe bei herrlichem Sonnenschein ihre ausgesuchte Besichtigungstour. Das Jura zauberte auf weiteren 100 Km, Schönheiten hervor und liess alle nur noch staunen. Die grossen Weingebiete, die landschaftlichen Weiten, Cascade de Tufs (Wasserfälle), Cirque de Ladoye, Château Chalon und wunderbare kleine Dörfer mit ihren Backsteinbauten zierten die Rundfahrt und man konnte unzählige Bilder schiessen und noch mehr Erinnerungen mitnehmen.

Den Sonntag liess man dann allerdings etwas gemütlicher angehen und nutzte die Rückreise mit dem Bus, um weitere Landschaftseindrücke mit nach Hause zu nehmen.

Nach einem Abschlusshock im Vereinslokal, dem Bären Fisibach, waren sich alle einig, dass sich dieser Ausflug gelohnt hat. Alle wünschen sich eine weitere Möglichkeit solch eine Tour wiederholen zu können, aber dann mit einem Besuch bei unseren Freunden in Serley.

Hurra Jura! Wir waren nicht das letzte Mal da.

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Sainte Croix, Creux du Van und Absinth

Fisibach (PS). Einige Mitglieder des VMC Fisibach begaben sich am 20.August, dem Wetter zum Trotz, auf Ihre jährliche Vereinsreise. Ziel war diesmal Sainte Croix im Kanton Waadt.

Nach der Besammlung fuhr man mit dem Bus nach Solothurn, wo auf die Velos gewechselt wurde. Trotz starker Bewölkung konnte man die ersten 35 km noch trocken bewältigen. Auf der Höhe des Bielersees begann dann ein Wetter furioso mit zum Teil sehr heftigen Niederschlägen. Nass bis unter die Haut erreichten wir unseren Mittagshalt in Gampelen. Anschliessend fuhr man gestärkt im Regen weiter, etwas abseits des Neuenburgersees, bis nach Yverdon. Manchmal konnte man sogar die andere Uferseite sehen, meist jedoch verhinderte der Regen eine klare Sicht.

Von Yverdon nahmen die Radler die nächsten anfallenden Höhenmeter etwas gemütlich unter die Räder, denn schon bald, in Peney fiel der Startschuss zum internen Clubrennen.

Mit rund 10 km auf 500 Höhenmeter verteilt, war diesmal eine vergleichsweise angenehme Strecke für das Rennen ausgesucht worden. Wegen den ambitionierten Tempoverschärfungen wurde hingegen auch diese Route zur Herausforderung. Abends im Hotel genehmigte man sich erst einen Apero, bevor es unter die Dusche und zum Nachtessen ging.

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Am Sonntagmorgen konnte man schon die Sonne erblicken. Immer noch in Begleitung von Wolken zwar, aber jetzt war es wenigstens trocken. Dafür waren die Temperaturen in den Keller gestürzt, so dass man ohne lange Bekleidung nicht auf die Räder steigen konnten. Die morgendliche Sonntagsausfahrt führte uns auf den Creux du Vans, wo man die natürliche Felsarena mit 160 Meter hohen, senkrechten Felsen bestaunen konnten. Mit Erinnerungsfotos bestückt ging die Reise weiter nach Couvet. Dort hatten wir einen Termin mit einer grünen Fee. Madame Persoz führte den Verein durch Ihre Absinth Destillerie und erklärte, wie das Getränk von der Medizin zum erst noch verbotenen, in der Zwischenzeit aber legalen Genussmittel wurde. Natürlich durfte ein abschliessendes testen nicht fehlen.

Eingedeckt mit mehr oder weniger „Souvenirs“ trat man die Heimreise nach Fisibach an, wo man im Vereinslokal den Ausflug mit guten Erinnerungen abschloss.

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Slow-Up Albula 2016

Ein bald schon traditioneller Anlass findet jeweils Anfang September statt. Am 4. September trafen sich Beni, Bertle, Peter und als Gast Stefan L. in Schiers pünktlich vor dem Billetautomaten. In aller Ruhe war man versucht, das Zugbillet für Velo und Fahrer zu lösen. Wahrscheinlich hatte der Automat kalt oder war schon etwas eingerostet. Auf jeden Fall dauerte es eine gefühlte Ewigkeit, bis er sich bewegte. Und als man endlich zum Zahlen kam, verweigerte er die Annahme unserer schönen Helvetia 2 Liber.

Nachdem 3 der 4 erforderlichen Billete endlich gedruckt waren, kam auch schon der Zug angebraust.

Bertle musste wohl oder übel auf Ihr Ticket verzichten und hechtete in letzter Sekunde noch auf den Zug. Zum Glück hatten wir eine verständnisvolle Zugbegleiterin angetroffen. Mit ein paar lockeren Sprüchen war sie schnell auf unserer Seite und kam nie auf die Idee, einen Zuschlag zu fordern.

In Davos angekommen sattelten wir die Räder. Aber erst nachdem wir unsere Windjacken montiert hatten. Man spürt den Höhenunterschied, es ist gleich ein paar Grad kälter.

Via Davos Wisen und Alvaneu ging es nach Filisur, wo wir durch das Startareal schlenderten.

Gleich ging bzw. radelte es weiter über Bergün und Preda in Richtung Pass.

Die autofreie Strecke ist ein wahrer Segen. Man kann die Strassen, Zugstrecke, Tunnels, Brücken und die ganze Natur mehr oder weniger richtig geniessen.

Auf dem Pass angekommen gab es eine kurze Verschnaufpause mit einer Soloeinlage von Beni und Bertle. Mit und ohne Velo wurde auf der Hauptstrasse Line Dance getanzt, so als hätten sie noch nie etwas anderes gemacht.

 slowup 2016 1 slowup 2016 2

Bei der Abfahrt nach La Punt liessen wir es nochmals richtig krachen. Dabei entschieden sich Stefan und Peter, auf dem Rückweg noch den Flüelapass dazwischen zu schieben.

Mit dem letzten Zacken erreichte man die Passhöhe. Bevor es weiteging musste aber erstmals eine Ovo geschlürft werden. Dann ging es zügig nach Schiers hinunter. Nachdem Beni und Bertle es noch trocken ins geschützte Restaurant schafften, reichte es den anderen beiden Abenteurern nicht mehr. Ein kurzer Platschregen ergoss sich über die Radler, kurz bevor auch sie das rettende Restaurant erreichten. Nachdem man sich trokene Kleider überzogen hatte, genossen wir zum Abschluss noch ein wildes Znacht und traten müde die Heimreise an.

 

 

 

 

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