GV 2012

An der diesjährigen GV gab die Präsidentin Bettina Sibold ihr Amt ab. Leider konnte für dieses Jahr kein Ersatz gefunden werden. Der verbliebene Vorstand übernimmt das Organisieren und planen des neuen Jahresprogrammes, dieses Jahr ohne Lotto. Unterstütz werden sie neu durch Mario Cavadini, der mit freuden in den Vorstand aufgenommen wurde.

Besichtigung SBB 2012

Eine stattliche Gruppe nahm an der Führung  der Besichtigung des SBB Industriewerkes in Olten teil.

Gekonnt führte Peter Sibold durch die Anlagen. Was für eine Dimension die Hallen haben kann man sich selber vorstellen. Stehen da doch Unmengen von Personenwagen in Reih und Glied bereit und warten darauf, repariert und überholt oder total erneuert zu werden.

In Olten wird ausschliesslich das Rollmaterial der Personenwagen repariert und erneuert. Also keine Lokomotiven. Im Schnitt dauern die Revisionen und Modernisierungen zwischen 5 bis 20 Arbeitstagen. Was das alles an einzelnen Arbeitsschritten braucht, ist enorm. Noch viel höher sind da die Aufwände und die Mengen an Material die verbaut und aufgearbeitet werden. Wahnsinn was da ein einziges "Wägelchen" kostet. Von neu reden wir schon gar nicht. Da wurde uns erst bewusst, wieso das das Bahnfahren auch teurer wird. Gesund und bequem ankommen, wenn möglich noch genau auf die Minute, möchten wir doch alle.

Wir sahen einen ganz leeren, ausgehöhlten Zug, einen neu gespritzten, Räder die voller Flugrost waren und solche die glänzten wie neu. Überdimensionale Waschmaschinen, WC und Klimaanlagen....Und und und

Einen Abstecher machten wir auch in die Klimakammer, dort werden die Züge auf Anfälligkeiten geprüft, sei das bei Temperaturen um Minus 30 oder bis plus 60 Grad. Als wir die Kammer selber bei 40 Grad betreten durften, wurde uns bewusst, was 40 Grad sind.

Anschliessend wurden wir mit einem feinen Apéro verwöhnt und es wurden noch viele Fragen gestellt. Wir hätten noch viel mehr und länger schauen können. Aber der gleich daneben liegende Schokoladenladen der Firma Lindt, durften wir natürlich bei dieser Gelegenheit nicht auslassen. So wurden nebenbei fleissig Hasen und feine Schokoladekugeln eingekauft.

Danach stärkten wir unsere müden Glieder wieder mit einem feinen Nachtessen. Mit der anschliessenden Rückfahrt nach Hause liess man den Tag ausklingen.....unter anderem auch mit der SBB.

100x Belchen 2012

FISIBACH(bs)- Oder wie oft schafft man es, an einem Tag über den Belchen bzw. über den Siglistorfer zu radeln? Auch in diesem Jahr stellten sich die Fahrer des VMC Fisibach diese Frage und man stellte sich ihr sogleich an Auffahrt. Letztes Jahr waren es 130 Runden die geschafft wurden. Schnell war schon am Morgen klar, dass der VMC diese Vorgabe gerne knacken wollte. Dieses Jahr hatten wir wie letztes Jahr wieder tolle Unterstützung vom VC Alpenrose Schneisingen und Freunden. So gegen 25 Fahrer, sei dies mit dem Bike, Rennvelo oder Flyer, waren im Verlauf des Morgens in Fisibach eingetrudelt. Um 9.30 Uhr fuhren die ersten los. Starten konnte ein jeder individuell. Die einen nahmen den direkten Weg mit 13% Steigung, die anderen den etwas längeren, dafür gemütlicheren Aufstieg über den Daubenschwanz. Auf den Siglistorfer mussten alle hoch. Wo es hoch geht, geht es bekanntlich auch wieder runter. Mit einem erholsamen Tempo fuhren alle nach Siglistorf, Schneisingen Richtung Wislikofen. In Wislikofen bog man ab, Richtung Rümikon. Von da an, ging es wieder leicht steigend und immer mehr oder weniger gegen den Wind kämpfend Richtung Fisibach. Kurz vor Fisibach hiess es nochmals eine kleine Steigung zu bewältigen. Dann auch schön den Radweg Richtung Kaiserstuhl abfahren, ja ohne Abkürzungen. Angekommen bei der Garage Zimmermann, war Pflicht, sich mit Zeit und Rundenanzeige ein zu schreiben. So hatte man stets im Überblick, welche Fahrer da mitmachen und wo sie gerade waren. Es war ein kommen und gehen.

Um die Mittagszeit füllte sich die Garage immer mehr mit Radlern, hatten doch alle langsam Hunger und Ihre Kohlenhydrate gingen dem Ende zu.

Man war dankbar über eine kurze Pause und Erholung pur gab es in Form von Familie Baumgartner, die uns so wundervoll mit einer Massage verwöhnten.

Ebenso konnte man sich am Buffet mit Grilladen, zubereitet durch unsere Grillmeister Stefan und Oswald, und mit Salat und Dessert, den Bauch vollschlagen. Herrlich!

Es wurde weitergefahren, Runde für Runde, Kilometer um Kilometer, genau gesagt um die 14 Kilometer und 240 Hm pro Runde, bis um 16.30 Uhr auch der letzte Fahrer mangels Erschöpfung aufgeben musste. Es wurde pro Person von 2 bis geschlagenen 10 Runden gefahren. Ein Jeder war an diesem Tag mächtig stolz auf sich und seine Leistung. Zusammen ergaben sich 150 Runden, das entspricht total 2’100 Km und 36’000Hm. Dabei kam das gesellige auch nicht zu kurz. Kurzum: ein interessanter und erfolgreicher Anlass, der auch nächstes Jahr wieder Platz in unserem Jahresprogramm finden wird.

Albula 2012

Am Samstag 23. Juni 2012 war für Stefan, Peter und Bettina schon früh am Morgen Aufbruch nach Schiers.

Nach einer ersten Aufwärmphase bei einer warmen Schokolade und einem Sandwich stiessen wir zu den restlichen Teilnehmern. Sprich zu den Organisatoren der Tour, Beni und Bertle Keller.

Alle zusammen bestiegen wir den Zug nach Davos. In Davos bei bedecktem Himmel und kühlen Temperaturen von gerade mal 14 Grad stiegen wir auf das Rennvelo und fuhren erst einmal talwärts. Unterwegs nahmen wir, statt die Route durch ein ungemütliches Tunnel, die wunderschöne Fahrt durch die Zügenschlucht. Eigentlich wohl eher ein Wanderweg. Aber auch wir fuhren unbeschadet mit dem Rennvelo hindurch. Nach Davos- Wiesen, einem kleinen Aufstieg, wurden wir durch etwas Wärme in unserem Körper und so um die 60 Luxussportwagen Ferraris, Porsches,Maseratis, die an uns vorbeifuhren, belohnt.

Weiter ging die Talfahrt nach Alvaneu Bad. In Alvaneu Bad konnten wir Sportler bestaunen, die ihr Geld nicht in Velos stecken, sondern in die Mitgliedschaft eines Golfplatzes. Da war eine angemessene Golfkleidung ein muss und ich kam mir bei manchen in ein anderes Jahrhundert zurückversetzt vor.

Kurz eine Banane oder Riegel verdrückt und Arm, Beinlinge und Windjacke verstaut. Ab sofort fuhren wir nur noch bergauf. Kurz noch ein Blick auf das schöne Landwasserviaduckt und dann hiess es drücken, ziehen, drücken, ziehen, trampen und nochmals trampen.

In Bergün wurde das Dorflädeli ausgekundschaftet, denn Kohlenhydrate waren gefragt. Nächster Stop war in Preda. Nach unzähligen Kurven, Steigungen, Bäche und Wasserfällen, Kühe die ihre Beine badeten, oder wunderbare Viadukte mit ihren dazu passenden Eisenbahnen, Eindrücke über Eindrücke und eine Fahrt in den Nebel hinein, erreichten alle ihr Ziel am späteren Nachmittag, den ALBULAPASS auf 2315MüM.

Dort angekommen wurde sofort eine warme Suppe eingenommen. War es doch windig und bitter Kalt. Ein Tag wie im Winter!

Nach einem obligaten Passbild fuhren alle rasant den Gipfel hinunter nach La Punt ins Engadin. Die anschliessende Fahrt entschädigte für die Strapazen am Pass. Links und Rechts wurde die Landschaft durch schöne Blumenwiesen geprägt. Leicht rollend, alles dem Inn entlang. Nach einem kurzen Stopp in

S-Chanf ging die zügige Fahrt weiter nach Lavin.

5 Stunden, 100 Km und 1700 Hm später war das Tagesziel erreicht. Ein Bier als Belohnung war Pflicht!!

Anschliessend fuhren wir mit viel, schönen Eindrücke via Vereinatunnel nach Hause zurück.

Einen  herzlichen Dank geht an Bertle und Beni Keller für die tolle Organisation.

http://www.flickr.com/photos/vmcfisibach/sets/72157630387766890/

Vereinsreise 2012

Der Velo- Moto-Club VMC Fisibach hat sich auf den Glasspass gegeben. Auf dem Programm standen das Clubrennen und der Ausflug in die Viamala- Schlucht.

Fisibach (bs) Schon ganz früh am Samstag war Treffpunkt in Fisibach. Dort wurden die Velos mitsamt Gepäck und Mitreisende in einen Bus verladen. In Ziegelbrücke trafen weitere Fahrer dazu, so dass man gemeinsam  auf das Velo umsteigen konnte. Von da an, ging es über 90 Kilometer Richtung Osten, immer schön dem Walensee entlang, über Bad Ragaz, Chur nach Thusis.

Zwischendurch durfte der obligate Morgenhalt mit Kaffee/Tee und Gipfeli nicht fehlen, ebenso auch das gemeinsame Mittagessen mit unseren verbleibenden Mitreisenden, unterwegs im Bus oder auf dem Mottorrad.

Im grossen und ganzen, war das Wetter eher bewölkt, so aber, dass es für uns Velofahrer wieder genau ideal war. Nicht zu heiss und nicht zu kalt. Zwischendurch gab es ein kurzes aber heftiges Intermezzo. Es regnete was es hergab und man war innert Sekunden durchnässt. In den Schuhen befand man sich im Schwimmbad statt auf dem Fahrrad.

Gut wurde vor unserem Clubrennen nochmals eine Pause eingelegt. Man konnte sich nochmals mit allen nötigen aufbauenden Produkten verpflegen oder einfach nur die nassen Socken und Schuhe auswringen.

Clubrennen

9 verwegene Velofahrer, ein Bus und ein Motorradfahrer als Begleitung, starteten am späten Nachmittag von Thusis zum Glaspass hinauf. Da hiess es nochmals alles raus zuholen und 15 Kilometer mit 1150 Hm zu bewältigen.

Kurz nach dem Start kam die Sonne hervor und drückte schwer auf die Fahrer nieder. Da kam der eine oder andere wohl schon an die Grenzen der Belastbarkeit. Gut hatte es doch, wenn auch nur ein kurzes, wenn nicht so gar sehr kurzes flaches Stück in der Strecke, so konnte man sich wieder fangen, sammeln und zu neuen Ufern aufbrechen. Gegen Ende der Strecke war die Steigung so steil, dass man sogar in Erwägung ziehen konnte, ob wohl laufen und das Fahrrad neben sich her stossen, besser ginge? Aber man blieb hart und das Ziel erreichten an diesem Tage alle, ein Jeder mit seinem ganz persönlichen Erfolg. 1. Peter Sibold 2. Stefan Zimmermann 3. Peter Schweri 4. Beni Keller 5. Andreas Blötz 6. Beat Schütz 7.Mario Cavadini 8. Bertle Keller 9. Betti Sibold

Am Abend genoss man im Berggasthaus Beverin  auf dem Glaspass ein oder zwei Bier und ein herrliches Abendessen und die Nachtruhe liess nicht lange auf sich warten.

Viamala-Schlucht

Der Sonntag war dann doch ziemlich verhangen und es regnete immer wieder in den Bergen. Nach dem Frühstück fuhren alle gemeinsam mit dem Bus in die Viamala Schlucht. Ein Erlebnis, was die Natur in der Schweiz uns da bietet. Ehrfürchtig wenn man bedenkt, dass früher ein schmaler Säumerpfad durch die Schlucht verlief, den man zum Teil immer noch sieht, und so mancher dabei seinen Tod fand. Und heute führt gemütlich eine Strasse durch und nicht weit davon entfernt braust die Autobahn durch den Tunnel.

Frühzeitig, konnten wir in Fisibach im Restaurant Bären unseren obligaten Znacht einnehmen und liessen die wunderbare Reise bei einem feinen Dessert nochmals Revue passieren.

Einen herzlichen Dank gilt unseren Organisatoren und vor allem Beni und Bertle Keller, die uns immer wieder Ihre Heimat ein Stück näherbringen.

viamala 

Züri Metzgete 2012

b.s) Auch in diesem Jahr wollten sich einige Fahrer des VMC Fisibach an der Zürichmetzgete messen, denn nebst den sportlichen Reizen, winkte als Preis für jeden Teilnehmer ein Velo Gilet. Verschiedene Routen stehen jeweils zur Verfügung.

Beat Schütz, Bertle Keller und Bettina Sibold nahmen die 52 Kilometer der Gruppe Hobby Fahrer unter die Räder. Stefan Zimmermann, Beni Keller und Peter Sibold  die 106 Kilometer der Gruppe Racer.

Allgemein steht man schon eine halbe Stunde vorher in den zugeteilten Startblöcken bereit, Rad an Rad. Nach jedem Startschuss schliesst die nächste Gruppe Richtung Startlinie nach. Gleich zum Anfang war das Tempo ernorm hoch und man versuchte sich sofort einen Vordermann zu ergattern, um auch gleich vom Windschatten profitieren zu können. Das erspart einem einige Kräfte, verbirgt aber auch viele Gefahren. So geschehen in der Gruppe in der sich Stefan befand. Einige Fahrer vor ihm stürzten, verursacht durch einen Schlenker eines Fahrers. Dadurch kamen alle nachfolgenden zu Fall. Glücklicherweise kam er ohne Verletzungen davon, aber sein Fahrrad erlitt einen kapitalen Gabelbruch, wodurch er das Rennen nicht mehr fortsetzen konnte. Beni Keller legte an der Unfallstelle ebenfalls einen Stopp ein, um seinem Teamkollegen zu helfen.

Die Strecke führte von Buchs über Dielstorf nach Fisibach. Und auf diesem Streckenabschnitt fährt man gut und gerne jeweils in einer Gruppe von mehr oder weniger als 20 Fahrern. Dabei werden sehr hohe Tempi erreicht und auch eine hohe Konzentration ist gefordert.

In Fisibach angelangt, zu Beginn des steilen Aufstiegs, schalteten alle ihre Gänge runter, was jeweils eine spezielle Geräuschekulisse ergibt.

Der Belchen mit seiner 16% Steigung ist giftig und zwingt einzelne Fahrer auch immer wieder mal dazu, abzusteigen. Erholung fand man nicht wirklich, da der Siglistorfer zu bewältigen war. Sehr viele Zuschauer säumten den Strassenrand und feuerten insbesondere die Fahrer des VMC Fisibach an. War es doch vor der Haustüre und wir sind jeweils mit dem Trikot vom Veloclub am Rennen.

Die Abfahrt nach Siglistorf ging flott und man konnte sich dabei etwas erholen. Wer Glück hatte, verlor seinen Vordermann nicht ganz und hatte ein Zugpferd Richtung Regensberg. Nach dem Siglistorfer war der Regensberger nicht mehr gar so schlimm und einige konnten sogar Fahrer aufholen. Die Abfahrt nach Otelfingen war ein Hochgenuss. In Buchs gab es nochmals eine Zusatzschlaufe, eine Flachetappe zu bewältigen, da konnte man noch seine letzten Reserven herausholen, zumindest wenn es die letzte Runde war. Im Ziel waren alle gesund und glücklich über das Geleistete und das obligate Gruppenfoto durfte auch nicht fehlen.

Bertle holte sich unter regem Applaus unsererseits als erste in Ihrer Kategorie noch einen Blumenstrauss.

Auszug aus der Rangliste: 

Sibold Peter: 3:11

Bernhard Keller: 3:43

Schütz Beat: 1:45

Keller Bertle: 1:47

Sibold Betti: 1:49

zuerimetzgete 2012

Bodensee Radmarathon 2012

Wann:   Am 8 September 2012

Wo:      Rund um den oberen Bodensee Total 150 Kilometer!

Wer:     Peter, Beat, Mario und Bettina

Wetter: Morgen Neblig und frisch, Nachmittag schönster Sonnenschein und angenehme Temperatur.

Teilnehmer total: ca. 4500

Verpflegung: TOP! An 6 Orten konnte man sich zu genüge Verpflegen. Diese dienten sogleich auch als Start und Zielorte

Strecke: Deutsche Strecke war sehr schön und abgelegen durch Rebberge und Obstplantagen. Sehr hügelig...ca.900 Hm.

CH Seite angenehm Flach aber leider alles auf der Strasse. Sehr vielem Verkehr ausgesetzt und Kreisel fahren war angesagt.!!

Fahrzeit excl. Pausen: 5.30 Std :-)

Bodensee2012


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