Generalversammlung des VMC Fisibach 2010

Mit einem feinen Nachtessen in unserem Clublokal Rest. Bären , starten wir zur diesjährigen Generalversammlung .

Neuwahlen des Vorstand , Vereinsmeisterschaft , Jahresprogramm , Ehrungen sind einige der Geschäfte , die , die Versammlung behandeln musste.

Gina Gertsch als Stimmenzähler und Beat Schütz als Tagespräsident einstimmig gewählt . Das Protokoll der letzten GV und der Jahresbericht des Präsidenten sind durch Applaus verdankt worden .

Die Rechnung und der Revisorenbericht passierten problemlos . Neuwahlen des Vorstandes war schnell erledigt , da keine weiteren Kandidaten- oder Kandidatinnen

sich für ein Amt im Vorstand interessierten . Gewählt sind :

Präsident: Bettina Sibold ; Vize- Präsi. Stefan Zimmermann ; Fahrwart Andreas Blötz ; Kassier Hanspeter Schütz ; Aktuar vakant.

Beim Traktandum Jahresprogramm , Punkt Lotto , stiegen die Emotionen . Denn das Lotto sorgt immer wieder für Diskussionen . Es wird immer schwieriger genug Mitglieder für einen zweitägigen Einsatz zu motivieren . Es wurde nach Möglichkeiten gesucht , aus diesem Dilemma einen Ausweg zu finden .Nach längeren Diskussionen für und gegen eine Veränderung , einigte man sich auf folgendes :

Es soll in einem einmaligen Versuch das Lotto 2010  nur am Samstag zwischen 17.00 Uhr – 23.00 Uhr durchgeführt werden.

Die Clubausfahrt führt uns 2010 an den Lünensee im Brandnertal/Vorarlberg .  Als Alternative ist der Nufenenpass vorgesehen .

Für langjährige Mitgliedschaft im VMC Fisibach geehrt:

20 Jahre                    Roger Oblasser

25 Jahre                    Andreas Blötz

30 Jahre                    Werner Raschle

                                 Peter Schweri

                                 Daniel Schütz

35 Jahre                    Werner Frei 

herzliche Gratulation an alle.

Bei der Vereinsmeisterschaft gibt’s in diesem Jahr keine normale Rangierung. Es gibt nur Sieger , da alle genau die gleiche Punktzahl haben.

Auf dem 1.Rang sind somit Stefan Zimmermann; Andreas Blötz und Mario Cavadini .

Gefolgt von Bettina Sibold; Peter Sibold ; Beat Schütz ; Werner Frei .

Um 23.15 Uhr beendet der Präsi die GV .

 

Auffahrt 2010

Auch dieses Jahr hoffte man auf schönes Wetter.....aber vergebens. Es regnete nur einmal, dafür heftig.

Das Velo konnten wir an der diesjährigen Auffahrt getrost zu Hause stehen lassen. Nichts desto trotz fanden sich 22 Personen im kurzerhand umdisponierten Ort, im Schützenhaus- Keller Fisibach ein.

Nach einem Apero, durften wir die feinen Grilladen, Salate etc. pobieren. Gut, hatte Oswald die Idee mit dem Heizöfeli. So hatten alle angenehm Warm. Anschliessend wurde fleissig gejasst oder in alten Erinnerungen geschwelgt, in dem man die Photobücher von Mario anschaute.

Auch der Dessert durfte nicht fehlen.....es ging uns richtig gut!

Ein herzliches Dankeschön allen Spendern und Helfern.

Auffahrt2010 

Vereinsreise VMC Fisibach 2010

FISIBACH (sb) Ziel des diesjährigen Clubrennens des Velo-Moto-Club war der Lünersee im Brandnertal auf 1566müM. 3 Radfahrerinnen und 9 Radfahrer dazu 4 Motorradfahrer und 2 Begleitpersonen trafen sich am Samstagmorgen in Fisibach. Nach dem Verladen der Velos in den Anhänger, ging es gemütlich im Bus nach Sargans. Dort wechselten alle auf das Velo und fuhren den wunderschönen Rheindamm entlang nach Ruggell. Genau richtig zum Mittagessen. Dort trafen wir auch unsere Motorradfahrer wieder, welche in der Zwischenzeit von Andermatt aus, mehrere Pässe mit ihren PS genossen. Bei einer Auswahl aus einer extra für uns erstellten Speisekarte mit verschiedenen Kohlenhydraten liessen wir es uns gut ergehen und tankten unsere Speicher auf, schliesslich hatten wir noch einige Kilometer vor uns.

Nach dem Wechsel der Landesgrenze nach Österreich, wurde unter anderem durch die Altstadt von Feldkirch, um kleine, idyllische blaue Fischerseen und durch Bludenz geradelt. Alles auf Velofreundlichen Radwegen.

Irgendwie ahnte man zu diesem Zeitpunkt schon, was da noch kommen möge. Fuhr man bis jetzt vorwiegend eine Flache Strecke.

Als wir unsere motorisierten Begleiter erneut trafen, wurde es für uns Velofahrer ernst. Das jährliche Clubrennen stand bevor. Nach 80 flachen Kilometern, mussten wir noch eine Bergetappe von Bürs bis zur Talstation Lünersee fahren. Kurz mal 1000 HM durchs Brandnertal überwinden. Da hiess es neben dem obligaten Toilettengang, noch schnell einen Wunderriegel zu verspeisen. Wohl so mancher hat da seine eigene geheime Energiebombe, in der Trikottasche gefunden.

Und plötzlich hiess es: Achtung fertig los und alle stürmten davon. Manch einer wurde ziemlich schnell, durch die anfallenden Steigungen gebremst. Bei flacher Strecke, am Anfang gab es noch ein paar wenige kleine, musste man sich möglichst schnell wieder erholen, denn es ging nicht lange und es war nur noch steil und zumindest die Schreibende, suchte vergeblich noch nach kleineren Gängen an ihrem Velo. Da hatten es die Begleitpersonen per PS wesentlich einfacher. Sie wurden umgehend zum Renn-Photographen und Zeitstopper bestimmt.

Nach einer guten Stunde erreichte unser „Jüngster“ Gian Friesecke als erster das Ziel: 1:02,  2.Peter Sibold 1:03,  3.Beni Keller 1:04,  4.Stefan Zimmermann 1:11,  5. Peter Schweri 1:13,  6.Andi Blötz 1:15,  7.Bertle Keller 1:18,  8. Beat Schütz 1:22,  9.Mario Cavadini 1:23,  10. Bettina Sibold 1:27

Kaum im Hotel in Brand angekommen, wurden das wohlverdiente österreichische Bier, die tolle Saunaanlage und der wohltuende Whirlpool ausgetestet. Nach einem mehrgängigen Abendessen fand man bis in die frühen Morgenstunden noch genug Gesprächsstoff. Ja es kamen schon neue Vorschläge für das kommende Clubrennen 2011 auf. Die Berge gehen dem VMC wohl nie aus!

Am Sonntag nach einem herrlichen Morgenessen, starteten wir im Regen, nochmals Richtung Lünersee los. Diesmal nahmen wir aber unter anderem die Seilbahn. Oben angekommen, wollte es der Wettergott nochmals wohlwollend mit uns und wir konnten im Sonnenschein bis zur Einkehr in der Alphütte laufen. Dort versuchten wir den selbstgemacht Sirup und die Bananenmilch und erfreuten uns an den freilaufenden Hühnern und Ziegen. Als die schwarzen Wolken wieder schnell zunahmen, machten wir uns auf den letzen Teil der Wanderung auf. Gab es auch da, wieder so manchen Steilen Anstieg zu bewältigen. Dabei gelang es nicht allen Wanderern sich noch trocken ins rettende Restaurant zu begeben. In der Zwischenzeit begannen sich die dunklen Wolken wieder zu entleeren. Als es nun ganz ungemütlich wurde, traten wir den Heimweg Richtung Fisibach an.

Am Abend trafen sich nochmals alle Teilnehmer zum Abendessen im Restaurant Bären ein. Ein herzliches Dankeschön gebührt denjenigen, die auch dieses Jahr dafür besorgt waren, dass wir eine wunderbare und unfallfreie Vereinsreise erleben durften.

Regnerische Ausfahrt zum Stilfserjoch 2010

(ps) Eine Gruppe Radler des VMC Fisibach entschloss sich am Radtag Stilfserjoch am Samstag den 28. August mitzumachen. Eigens für diesen Tag wird die Passstrasse für den motorisierten Verkehr von 8.00 bis 16.00 Uhr gesperrt. Das bedeutet also freie Fahrt für jegliche Art von Fahrrädern. Insgesamt waren ca. 7'000 Radler an diesem Tag unterwegs.

Da das Stelvio, wie es in der italienischen Sprache genannt wird, nicht vor unserer Haustüre liegt, entschlossen sich Mario, Beat, Andreas, Beni und Bertle sowie Peter Sibold gleich zu einem 3-tätigen Ausflug. Am Freitagmorgen wurden die Bikes auf das Auto verladen und das Abenteuer konnte beginnen. Trotz dem schlechten Wetter, es regnete in Strömen, liessen es sich die Wagemutigen nicht nehmen und waren frohen Mutes und voller Hoffnung auf eine Wetterbesserung. Schliesslich fuhr man Richtung Süden und da ist es bekanntlich schöner und wärmer. Oder etwa doch nicht?

Ofenpass zum einfahren

In Sta. Maria angekommen fielen die vermeintlich letzten Tropfen. Ein kritischer Blick zum Himmel und wenn man genau hinschaute sah es so aus, als würde sich etwas blaues zu erkennen geben. Also schnellstens die Velomontur angezogen und die Räder für die Ausfahrt bereitgestellt. In der Zwischenzeit war die Sonne den Wolken gegenüber siegreich und die Strecke konnte in Angriff genommen werden. Nach etwas mehr als 1 Stunde und 760 Höhenmetern war es geschafft, der Ofenpass wurde erfolgreich bezwungen. Doch ganz ohne Regen ging es nicht vonstatten, sogar aus heiterhellem Himmel gab es gleich nach dem Start einen kurzen Regenschauer. Nach einem kleinen Aufenthalt ging es zurück ins Hotel. Gerade rechtzeitig, denn schon kam ein gewaltiges Gewitter über das Tal herein und Regen donnerte zum Boden. Andreas als Nachzügler, er hatte eine andere Tour gewählt, war zu diesem Zeitpunkt allerdings noch unterwegs und wurde vom Wetter überrascht beziehungsweise geduscht.

Stilfserjoch als Höhepunkt

Am Samstag morgen stiess dann Beni zur Gruppe dazu und so konnte das Stelvio zu fünft in Angriff genommen werden. Schon traditionsgemäss goss es beim Start nochmals tüchtig, doch das kann die motivierten Radler nicht mehr bremsen.  Nach einer kurzen Anfahrt kamen wir nach Prad, dem eigentlichen Startpunkt der Tour. Überall wimmelte es von Velofahrern. Jeder suchte sich das richtige Tempo und kämpfte sich zum Gipfel. Zwischendurch musste mal ein Stopp eingelegt werden, sei es zum Bestaunen der Landschaft oder um diese zu Fotografieren und auch mal um die Beine etwas hängen zu lassen und wieder neue Kräfte zu sammeln. Es gab auch sonst einiges zu sehen, konnte doch von den ältesten Drahteseln bis zu den modernsten Bikes und Rennrädern, von Familien mit

Kindern, Einzelkämpfern oder ganzen Gruppen, alles gesichtet werden.  Schliesslich wurde nach 2-3 Regenschauern und knapp 2'000 Höhenmetern von allen erfolgreich der Pass  erreicht.  Schnell warm angezogen, denn auf den 2'760 m ü Meer herrschte doch eine kühle Luft und mit Handschuhen und Kappe ging es gleich an die Abfahrt. Nach einem kurzen aufwärmen im Restaurant auf der Umbrailpashöhe, preschten die Fahrer in zügigem Tempo zurück zum Hotel in Sta. Maria. Dort wurden sie von Bertle empfangen, die leider nicht mitfahren konnte. Glücklich und stolz über das erreichte, genehmigte sich die Gruppe noch ein Feierabendbier, bevor die verbrauchten Kalorien beim Nachtessen wieder aufgetankt wurden.

Am nächsten Tag trennten sich die Wege bereits wieder. Wer noch nicht genug hatte und sich von den Strapazen wieder gut erholt hatte, stieg nochmals auf das Velo.  In Verbindung mit dem Nachhauseweg wurden verschiedene Routen gewählt. So kam es, dass Andreas mit dem Bike einen Teil des Bündner Bike-Marathons in Angriff nahm und Beni und Peter mit ihren Rennvelos nochmals über den Ofenpass bis nach Zernez fuhren, wo sie vom Resten wieder empfangen wurden und die Heimreise individuell antraten. Wie schon letztes Jahr konnten die Radler trotz den Wetterkapriolen ein tolles und fröhliches Wochenende geniessen und schöne Erinnerungen nach Hause mitnehmen. Traditionellerweise gab es im Bären noch einen Abschlusstrunk.

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